Flossenschwimmtests 1-8

Flossenschwimmtest 5

100m schwimmen mit Mono- oder Stereoflossen

Zeitlimite: Damen 81Sek, Herren 78Sek

400m hintereinander schwimmen in Brustlage, Crawl-Beinschlag, Abstand je 3 bis 5m. Alle 100m Führungswechsel. "Moby-Dick": 25m Arme gestreckt nach vorne, 25m Armzug links, 25m Armzug rechts, 25m Armzug beidseitig.

Start an Land, ABC-Ausrüstung anziehen und Fusssprung, 250m schwimmen, abtauchen, einen Tauchring an die Wasseroberfläche bringen und ihn 50m weit transportieren.

Flossen
Die ideale Länge der Flossen hängt von der körperlichen Leistungsfähigkeit ab. Sie liegt beim Freitaucher im Bereich von 35 bis 50cm. Die Flossenlänge wird von den Herstellern der Schuhgrösse angepasst. Beim Anpassen ist darauf zu achten, dass die Flossen zwar gut passen, aber eher zu gross als zu klein sind.
Maske
Die Frontscheibe der Maske muss aus Sicherheitsglas hergestellt sein. Sie soll nahe bei den Augen liegen, damit das Blickfeld möglichst wenig eingeengt wird. Die Maske muss auch die Nase umschliessen, damit durch seitliches Zusammendrücken der Nasenflügel mit Daumen und Zeigefinger der Druckausgleich hergestellt werden kann. (Deshalb wird sie als Maske und nicht als Brille bezeichnet!). Die Maske muss einwandfrei sitzen. Zur Anprobe soll sie ohne Benutzung des Halteriemens angesaugt werden können (durch die Nase Luft ansaugen) und sollte beim Kopfschütteln halten.
Schnorchel
Der Schnorchel darf höchstens eine Länge von 30 bis 35cm aufweisen. Einfache Schnorchel - ohne Ventil, scharfe Knickung oder Faltenschlauch-Einsätze - haben sich am besten bewährt. Das Mundstück muss gut passen, und die Beisswarzen sollen kräftig sein. Das obere Rohrende ist aus Sicherheitsgründen mit einer grellen Farbe zu kennzeichnen.

Spreizsprung:
Grosser Schritt ins Leere, wobei das vordere Bein nach vorne gestreckt wird. Die Flosse vorn hochdrücken, aufrechte Haltung, Blick geradeaus. Maske mit der Hand oder beidhändig festhalten.

Zeitlimite: max. 4Min

25m Streckentauchen, nach 25m unter Wasser eine leichte Rechnungsaufgabe lösen, wenden und schräg auftauchen, Schnorchel ausblasen und ohne Unterbruch zum Ausgangspunkt zurückschwimmen.

Beim Schnorchelausblasen gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Schnorchelentleerung an der Wasseroberfläche: Nach dem Auftauchen kräftig durch den Schnorchel ausblasen; damit das ausgepustete Wasser nicht andere bespritzt, wird der Wasserstrahl mit der Handfläche oberhalb der Schnorchelöffnung abgelenkt.
b) Schnorchelentleerung knapp unterhalb der Wasseroberfläche: Erreicht die Hand die Wasseroberfläche beginnt man mit dem Ausblasen des Schnorchels. Das Wasser, das sich im Schnorchel befindet, wird durch die ausgeatmete Luft aus dem Schnorchel verdrängt. Deshalb kann an der Wasseroberfläche sogleich eingeatmet werden.

empfohlene Wassertiefe: ca. 180cm

Liegende Acht, wobei rückwärts abgetaucht werden muss. Alternative bei geringerer Wassertiefe waagrechte Acht auf Bassingrund in Rückenlage, ab- und auftauchen im Kreuzpunkt.

empfohlene Wassertiefe: 3m, 180cm

Übung aus dem UW-Hockey:
Slalom um 4 Hindernisse, welche zirka 3m auseinanderliegen, hin und wieder zurück, mit UW-Hockey-Handschläger den Puck stossen.
Alternative: mit einem am Mundstück gehaltenen Schnorchel einen Tauchteller stossen.

empfohlene Wassertiefe: ca. 180cm