Kombitests 1-4

Kombitest 1

Plichtprogramm:  Alle Übungen 1.1 - 1.4 müssen erfüllt werden

Wahlprogramm: Von den Übungen 1.5 - 1.8 müssen 2 Disziplinen erfüllt werden.

Die Schwimmart ist frei, die Schwimmart darf ohne anzuhalten gewechselt werden.

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

Wechselschlagschwimmen:
Abwechslungsweise Antriebsbewegungen mit dem linken und dem rechten Arm; davon zeitlich unabhängige rhythmische Beinbewegungen. Als Wechselschlagschwimmen gelten Kraul und Rücken.

Bewertungskriterien:
Wechselseitiger Armzug, horizontale Wasserlage
Beim Kraul: keine Ausatmung ins Wasser

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

Gleichschlagschwimmen:
Gleichzeitige und symmetrische Antriebsbewegungen mit den Armen bzw. den Beinen. Gegenseitig abhängige, zeitliche aufeinander abgestimmte Arm- und Beinbewegungen.
Als Gleichschlag gelten Brust, Rückengleichschlag und Delfin.

Bewertungskriterien:
Symmetrischer Beinschlag; die Füsse sind in den Phasen 3 und 4 nach aussen gedreht; Ausatmung ins Wasser

 

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

Abstossen von der Wand; der ganze Körper muss während der ganzen Strecke vollständig unter Wasser bleiben. 7 m sind zurückglegt, wenn der Kopf die 7-m-Marke erreicht hat.

empfolene Wassertiefe: 120-200cm

Wasserspringen

Mögliche Hilfsmittel:

  • Leine auf der Wasseroberfläche zum Berühren mit dem Fussrist
  • Tauchring am Bassinboden als Ziel zum Durchtauchen

Bewertungskriterien:
Ohne Überschlagen, korrekte Eintauchtauchhaltung

1. Leine
Eine Schwimmleine oder ein Gummiseil wird etwa 30 cm ausserhalb des Bassinrandes auf die Wasseroberfläche gelegt bzw. etwas oberhalb des Wassers gespannt. Damit ein Überschlagen der Beine verhindert wird, versucht der Übende mit dem Fussrist die Leine/Gummiseil beim Eintauchen zu berühren.

2. Tauchringe/-teller
Um den Übenden zu einem korrekten Durchtauchen bis zum Bassinboden zu motivieren, werden Tauchringe/-teller in ausreichender Distanz (bitte Zeichnung beachten!) vom Bassinrand ins Wasser geworfen. Der Springer soll in gespannter Körperhaltung auf dirketem Weg zum Tauchring/-teller durchtauchen.

Eintauchehaltung:
Der Körper bildet beim Eintauchen kopfwärts eine möglichst gerade Linie von den Händen bis zu den Zehenspitzen. Die Füsse und die Beine sind gestreckt, die Rumpf- und die Gesässmuskulatur sind so gespannt, dass eine Hohlkreuzhaltung vermieden wird. Die Arme sind so über den Kopf geschlossen, dass sie eine gerade Verlängerung des Oberkörpers bilden und den Kopf soll genau zwischen den Armen sein und weder nach vorne noch nach hinten angezogen werden.
Die Hände sind fest geschlossen.
           Entweder:                                                                 oder:
Handflächen auf Handrücken                    Mit dem Daumen einer Hand in der Faust der anderen

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm

Wasserspringen

Bewertungskriterien:

  • Korrekter Absprung
  • Blickrichtung
  • Möglichst bis zum Bassinboden durchtauchen
  • Vertikales Eintauchen

Absprung ohne Ausholbewegung:
1. Die Arme sind in der Ausgangsstellung in Hochhalte
2. Zehenstand
3. Beugung von Knie- und Fussgelenken
4. Absprung mit energischem Strecken der Beingelenke

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm

Synchronschwimmen

Bewertungskriterien:

  • Vorwärtsbewegung (kopfwärts) langsam und spritzerlos
  • Antrieb nur mit den Händen, deren Einsatz in Hüfthöhe erfolgt
  • Arme horizontal, Körper gespannt, Fussrist und Hüfte an der Wasseroberfläche

Die Paddelbewegung:
Oberarm möglichst ruhig. Die Unterarme beschreiben mit gestreckten Händen von den Fingerspitzen her gesehen eine liegende Acht. Dadurch wird ständiger gleichmässiger Druck auf das Wasser gegeben. Ruckartige Bewegungen sind falsch!
Vorübung: Unterarme führen auf einer flachen Unterlage (Tisch) scheibenwischerartige Bewegungen aus (Handfläche nach unten). Die Hände gehen dabei aufeinander zu und voneinander weg. Bei der Einwärtsbewegung wird die Daumenseite 45° aufgestellt, und bei der Auswärtsbewegung wird die Kleinefingerseite 45° aufgestellt.

Die Körperhaltung:
lm Synchronschwimmen ist der Körper bei jeder Haltung und Bewegung völlig durchgestreckt und kontrolliert. Der Kopf wird in Verlängerung der Wirbelsäule gehalten (langer Hals, Schultern gerade). Die Füsse sind gestreckt.

empfohlene Wassertiefe: min. 80m

Wasserball

Ballumfang mindestens 50cm

  • dreimaliges Aufnehmen des Balls mit einer Hand von unten (Schöpfgriff*) bis über den Kopf und Fallenlassen des Balls vor den Körper
  • nach dem 3. Aufnehmen: Wurf über mindestens 5 m Distanz

Schöpfgriff
Ballaufnahme:
Die Wurfhand greift mit gespreizten Fingern unter den Ball und führt ihn auf direktem Weg in die Wurfposition hinter dem Kopf.

Führen des Balles in die Wurfposition.

empfohlene Wassertiefe: brusttief