Kombitests 1-4

Kombitest 2

Pflichtprogramm: Alle Übungen 2.1 - 2.4 müssen erfüllt werden.

Wahltprogramm: Von den Übungen 2.5 - 2.8 müssen 2 Disziplinen erfüllt werden.

Die Schwimmart ist frei, die Schwimmart darf ohne anzuhalten gewechselt werden.

Zeitlimite: max. 9Min
empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

Wechselschlagschwimmen:
Abwechslungsweise Antriebsbewegungen mit dem linken und dem rechten Arm; davon zeitlich unabhängige rhythmische Beinbewegungen.
Als Wechselschlagschwimmen gelten Kraul und Rücken.

Bewertungskriterien:
Rhytmischer Bewegungsablauf ohne Unterbruch. lm 25 m Becken Abstehen oder Anhalten beim Wenden ist nicht erlaubt.

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

Gleichschlagschwimmen:
Gleichzeitige und symmetrische Antriebsbewegungen mit den Armen bzw. den Beinen. Gegenseitig abhängige, zeitliche aufeinander abgestimmte Arm- und Beinbewegungen.
Als Gleichschlag gelten Brust, Rückengleichschlag und Delfin.

Bewertungskriterien:

  • Symmetrischer Beinschlag und korrekte Fussstellung
  • Ohne Armzug (Arme in Hochhalte oder seitlich neben dem Körper)
  • Phasen 3 und 4: Füsse nach aussen gedreht

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm
 

Startsprung erlaubt; der ganze Körper muss während der ganzen Strecke vollständig unter Wasser sein. 12m sind zurückgelegt, wenn der Kopf die 12m-Marke erreicht hat.

empfohlene Wassertiefe: 200m

Wasserspringen

Mögliche Hilfsmittel:

  • Durch Reifen springen (dieser soll beim Eintauchen nicht berührt werden)
  • Leine, Tauchringli

Bewertungskriterien:

  • Korrekter Absprung, Gesäss heben (auch Anhocken möglich),
  • Körperstreckung und Eintauchen ohne Überschlagen

1. Leine
Eine Schwimmleine oder ein Gummiseil wird etwa 30cm ausserhalb des Bassinrandes auf die Wasseroberfläche gelegt, bzw.etwas oberhalb des Wassers gespannt. Damit ein Überschlagen der Beine verhindert wird, versucht der Übende mit dem Fussrist die Leine/Gummiseil beim Eintauchen zu berühren.
2. Tauchringe/-teller
um den Übenden zu einem korrekten Durchtauchen bis zum Bassinboden zu motivieren, werden Tauchringe/-teller in ausreichender Distanz (bitte Zeichnung beachten!) vom Bassinrand ins Wasser geworfen. Der Springer soll in gespannter Körperhaltung auf dirketem Weg zum Tauchring/-teller durchtauchen.

Eintauchehaltung
Eintauchen kopfwärts:
Der Körper bildet beim Eintauchen kopfwärts eine möglichst gerade Linie von den Händen bis zu den Zehenspitzen. Die Füsse und die Beine sind gestreckt, die Rumpf- und die Gesässmuskulatur sind so gespannt, dass eine Hohlkreuzhaltung vermieden wird. Die Arme sind so über den Kopf geschlossen, dass sie eine gerade Verlängerung des Oberkörpers bilden und den Kopf soll genau zwischen den Armen sein und weder nach vorne noch nach hinten angezogen werden.
Die Hände sind fest geschlossen
           Entweder:                                                                 oder:
Handflächen auf Handrücken                    Mit dem Daumen einer Hand in der Faust der anderen

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm

Wasserspringen

Bewertungskriterien:

  • Aus dem Hocksitz oder aus der Hechtlage.
  • Beine mit den Händen festhalten, bis der ganze Körper unter Wasser ist.

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm

Synchronschwimmen

Bewertungskriterien:

  • Gestreckte Rückenlage an Ort
  • Anhechten der Beine und gleichzeitig die Hände über den Kopf zu den Fussgelenken bringen (über dem Wasser fassen)
  • ln gehechteter Haltung abtauchen und erst unter Wasser öffnen

Die Körperhaltung
lm Synchronschwimmen ist der Körper bei jeder Haltung und Bewegung völlig durchgestreckt und kontrolliert. Der Kopf wird in Verlängerung der Wirbelsäule gehalten (langer Hals, Schultern gerade). Die Füsse sind gestreckt.

empfohlene Wassertiefe: min. 180cm

Wasserball

Bewertungskriterien:

  • Brustkraul mit Freiwasserstart
  • Regelmässige Vorwärtsbewegung
  • Kopf über der Wasseroberfläche
  • Der Ball muss ohne verlorenzugehen stets innerhalb der Arme unmittelbar vor dem Kopf vorwärts getrieben werden, die Ellbogen sind hoch über dem Wasser nach vorne zu bringen

Freiwasserstart:
Der Spieler liegt seitlich im Wasser, wobei die Hüfte ca. 90cm zur Wasseroberfläche gedreht ist. Der untere Arm ist leicht ausgestreckt, der Obere angewinkelt vor dem Kopf. Die Beine sind angezogen. Beim Start zieht man den oberen, angewinkelten Arm mit einer Kraularmzugbewegung kräftig in Richtung der Hüfte. Wenn der Arm auf Brusthöhe ist, setzt eine Beinschere ein, wobei vor allem die Unterschenkel kräftig zusammengedrückt werden, während der Arm nach vorne gebracht wird. Der untere Arm arbeitet gleichzeitig und wird zuerst unter Wasser nach vorne gestossen, wo er dann in einen normalen Kraularmzug übergeht.

Start mit dem Ball:

Dribbling:
Der Ball wird von der Bugwelle vor dem Kopf vorwärtsgeschoben. Der Kopf soll genügend hoch gehalten werden, um die Spielübersicht zu behalten. Leichte Ballabweichungen werden durch entsprechende Kopfbewegungen korrigiert. Ballberührungen mit den Armen sind zu vermeiden.

1. Körperhaltung 2./3. Kopf- und Armhaltung beim Wasserballkraul

empfohlene Wassertiefe: min. 90m