Kombitests 1-4

Kombitest 3

Pflichtprogramm: Alle Übungen 3.1 - 3.4 müssen erfüllt werden. 

Wahlprogramm: Von den Übungen 3.5 - 3.8 müssen 2 Disziplinen erfüllt werden.

Die Schwimmart ist frei, die Schwimmart darf ohne anzuhalten gewechselt werden. Das Einbauen von Geschicklichkeitsübungen oder Hindernissen ist möglich.

Einbau von Hindernissen/Geschicklichkeitsübungen:

  • Koordination und Kombination der Arm- und Beinbewegungen verschiedener Schwimmarten.
    Beispiele: Kraulbeinschlag mit Brustarmzug, Delfinbeinschlag mit Kraularmzug.
  • Drehungen um die Körperquer- und die Körperlängsachse.
    Beispiele: in der Mitte jeder Bassinlänge muss ein Purzelbaum eingefügt werden oder pro Bassinlänge müssen 3 (oder mehrere) halbe Drehungen um die Längsachse (=Schrauben) gemacht werden.

ldeen für den Einbezug von Hindernissen:

  • Umschwimmen von Bällen, Ffosten und anderen im Wasser liegenden Gegenständen in der Art eines Slaloms.
  • Überschwimmen von Leitern, Luftmatrazen, Schwimmleinen (quer gespannt), Brettern (z.B. ein Surfbrett) und anderen Hindernissen.
  • Unterschimmen von Hindernissen z.B. durch einen oder mehrere im Wasser "stehende" Reifen tauchen, eine Markierung oder einen Gegenstand am Bassinboden berühren.

Zeitlimite: 12Min
empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

Wechselschlagschwimmen:
Abwechslungsweise Antriebsbewegungen mit dem linken und dem rechten Arm; davon zeitlich unabhängige rhythmische Beinbewegungen.
Als Wechselschlagschwimmen gelten Kraul und Rücken

Bewertungskriterien:

a) Kraul: mit Startsprung vom Rand oder Startblock
b) Rücken: Rückenstart im Wasser

Zeitlimite: a) 2min20 b) 2min40
empfohlene Wassertiefe: 120-200m

Gleichschlagschwimmen:
Gleichzeitige und symmetrische Antriebsbewegungen mit den Armen bzw. den Beinen. Gegenseitig abhängige, zeitliche aufeinander abgestimmte Arm- und Beinbewegungern.
Als Gleichschlag gelten Brust, Rückengleichschlag und Delfin.

Bewertungskriterien:

  • Rumpfbewegung mit gleichzeitiger Auf- und Abbewegung der Beine
  • Armzug: die Arme müssen gleichzeitig über Wasser nach vorne gebracht werden; Startsprung erlaubt

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

A schwimmt in der Brustlage und stösst B, welcher sich in Rückenlage (gespreizte Beine) mit gestreckten Armen an den Schultern von A abstützt.

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

Wasserspringen

Bewerungskriterien:

  • Korrekter Absprung
  • Gesässheben und anhocken
  • Eintauchen in Päckli; noch besser: mit Strecken zum Eintauchen

Absprung:
a) ohne Ausholbewegung:
1. Die Arme sind in der Ausgangsstellung in Hochhalte
2. Zehenstand
3. Beugung von Knie- und Fussgelenken
4.Absprung mit energischem Strecken der Beingelenke
b) mit Ausholbewegung:


1. Die Arme sind in der Ausgangsstellung seitlich am Körper angeschlossen.
2. Die Arme holen seitwärts oder seitwärts-hoch aus und gleichzeitig hebt sich der Körper in den Zehenstand.
3. Die Arme schwingen seitwärts-abwärts und die Fuss- und Kniegelenke werden gebeugt, ohne dass die Hüften und der Oberkörper nach vorne oder nach hinten fallen.
4. Die Arme schwingen rasch vorwärts in die Hochhalte und der ganze Körper wird mit einem energischen Absprung gestreckt.

Sprunghöhe: Bassinrand oder 1m-Brett
empfohlene Wassertiefe: min. 250m

Wasserspringen

Bewertungskriterien:

  • Korrekter Absprung (siehe 3.5)
  • Anhocken
  • Strecken
  • Eintauchen ohne Überschlag, noch besser: mit Ausholbewegung der Arme vor dem Absprung

Eintauchen kopfwärts:
Der Körper bildet beim Eintauchen kopfwärts eine möglichst gerade Linie von den Händen bis zu den Zehenspitzen. Die Füsse und die Beine sind gestreckt, die Rumpf- und die Gesässmuskulatur sind so gespannt, dass eine Hohlkreuzhaltung vermieden wird. Die Arme sind so über den Kopf geschlossen, dass sie eine gerade Verlängerung des Oberkörpers bilden und den Kopf soll genau zwischen den Armen sein und weder nach vorne noch nach hinten angezogen werden.
Die Hände sind fest geschlossen:
Handflächen auf Handrücken                      Mit dem Daumen einer Hand in der Faust der anderen

Sprunghöhe: 1m-Brett oder 1m-Plattform
empfohlene Wassertiefe: min. 350cm

Synchronschwimmen

Bewertungskriterien:

  • Gestreckte Rückenlage an Ort
  • Unterschenkel der Wasseroberfläche entlang anziehen, bis Oberschenkel senkrecht steht. ln dieser Haltung Drehung um 360°.
  • Kontinuierliches Ausstrecken in Rückenlage

Die Körperhaltung:
lm Synchronschwimmen ist der Körper bei jeder Haltung und Bewegung völlig durchgestreckt und kontrolliert. Der Kopf wird in Verlängerung der Wirbelsäule gehalten (langer Hals, Schultern gerade). Die Füsse sind gestreckt.

empfohlene Wassertiefe: min. 80cm

Wasserball

Bewertungskriterien:

  • Dribbling mit Freiwasserstart
  • Aufnehmen des Balles (Mindestumfang 50 cm) mit Schöpfgriff (einhändig)
  • Zielwurf mit möglichst horizontaler Flugbahn auf Ziel von ca. 50x50 cm Fläche (z.B. Startblock)

Dribbling:
Der Ball wird von der Bugwelle vor dem Kopf vorwärtsgeschoben. Der Kopf soll genügend hoch gehalten werden, um die Spielübersicht zu behalten. Leichte Ballabweichungen werden durch entsprechende Kopfbewegungen korrigiert. Ballberührungen mit den Armen sind zu vermeiden.

1. Körperlage 2./3. Kopf- und Armhaltung beim Wasserballkraul

Freiwasserstart:
Der Spieler liegt seitlich im Wasser, wobei die Hüfte ca. 90° zur Wasseroberfläche gedreht ist. Der untere Arm ist leicht ausgestreckt, der Obere angewinkelt vor dem Kopf. Die Beine sind angezogen. Beim Start zieht man den oberen, angewinkelten Arm mit einer Kraularmzugwewegung kräftig in Richtung der Hüfte. Wenn der Arm auf Brusthöhe ist, setzt eine Beinschere ein, wobei vor allem die Unterschenkel kräftig zusammengedrückt werden, während der Arm nach vorne gebracht wird. Der untere Arm arbeitet gleichzeitig und wird zuerst unter Wasser nach vorne gestossen, wo er dann in einen normalen Kraularmzug übergeht.

Schöpfgriff:
Ballaufnahme:
Die Wurfhand greift mit gespreizten Fingern unter den Ball und führt ihn auf direktem Weg in die Wurfposition hinter dem Kopf.

Zeitlimite: max. 20Sek
empfohlene Wassertiefe: min. 120cm