Rettungsschwimmtests 1-8

Rettungsschwimmtest 2

Pflichtprogramm: Alle 4 Übungen von 2.1 - 2.4 müssen erfüllt werden

Wahlprogramm: Von den 4 Übungen 2.5 - 2.8 müssen 2 Disziplinen erfüllt werden

250 m Freistil- und 50 m Rückengleichschlagschwimmen ohne anzuhalten. Die Reihenfolge ist frei wählbar.

Rückengleichschlag:
Gleitphase in gestreckter Rückenlage ohne Hüftknick.

1–3 Armzug
4+5 Beinschlag mit gleichzeitigem Hochführen der Arme.
Anschliessend Gleitphase

Zeitlimite: max. 10 Minuten
empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

25 m Schwimmen in leichter Kleidung und gleich anschliessend 25 m Transportschwimmen (wie bei 1.2)
Als leichte Kleidung für den „Retter“ und den „Rettling“ gilt:
Männer: Hose und Hemd Frauen: wie Männer oder Jupe und Bluse oder Rock

Transportschwimmen:
Schwimmern, die übermüdet, von Übelkeit oder Muskelkrampf befallen, jedoch bei Bewusstsein sind, helfen wir mit dem Schulterstützgriff: Der Hilfsbedürftige ist anzuweisen, die Hände nach vorne, Daumen nach unten, auf unsere Schultern zu legen, die Beine zu grätschen und sich in Rückenlage stossen zu lassen. Seine Arme müssen gestreckt sein. Wir schwimmen in Brustlage. Den Rettling stossen wir vor uns her und beruhigen ihn.

empfohlene Wassertiefe: 120-200cm

12m Streckentauchen (4 Tauchzüge). Start im Wasser oder mit Startsprung.

empfohlene Wassertiefe: min. 160cm

Start mit einem Tauchstab, einhängen des Tauchstabes bei 8 m (eventuell deponieren eines Steines), auftauchen, zur Wende schwimmen. Auf dem Rückweg ist der Tauchstab (Stein) wieder mitzunehmen und zum Start zurückzubringen.
Bitte Distanzen beachten!

Zeitlimite: max. 2 Minuten
empfohlene Wassertiefe: min.160cm

Heraufholen von 6 Tauchtellern/-ringli in einem Tauchgang. Die Teller sind in mindestens 250cm Tiefe auf einer Fläche von 2 x 5m verteilt. Start im Wasser (ein Startsprung ist nicht erlaubt).

Die ABC-Ausrüstung:
a) Die Taucherbrille: Die Nase gehört in die Brille. Man muss die Nase mit zwei Fingern zuklemmen können. Die Taucherbrille sollte gut sitzen. Sie soll durch Ansaugen ohne Riemen am Gesicht bleiben (durch die Nase einatmen). Sicherheitsglas schützt vor Augenverletzungen.
b) Der Schnorchel: Er soll nicht mehr als 30 cm lang, aus weichem Material (kein Hartplastik) und ventillos sein.
c) Die Flossen: Sie sollten nicht zu gross und nicht zu weich sein. Am besten sind solche aus Gummi. Flossen wählen, die sich nach unten wölben. Bei gestrecktem Fuss verlängert die Flossenspitze das Bein in gerader Linie (siehe in nebenstehender Zeichnung: gestrichelte Linie). Empfohlen werden Flossen mit geschlosserner Schuhform (anprobieren mit Nylonsocken!).

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm

Kopfwärts auf 250cm Tiefe abtauchen. Eine Rolle vorwärts ausführen, danach korrekt auftauchen und Schnorchel ausblasen.

Abtauchen kopfwärts:
Aus der normalen Schwimmlage heraus knickt der Taucher seinen Oberkörper nahezu rechtwinklig aus den Hüften heraus nach unten ab. Die geschlossenen Beine werden gleichzeitig nach oben gestreckt. Die aus dem Wasser ragenden Beine dienen als Gewicht und drücken den Körper unter Wasser. Die in Hochhalte befindlichen Arme führen unter Wasser einen kräftigen Schwimmzug aus, der bei den Oberschenkeln endet. Danach erfolgt der Druckausgleich. Die Flossen werden erst eingesetzt, nachdem sie vollständig eingetaucht sind.

Auf- und Austauchen:
Beim Austauchen ist eine ganze Körperdrehung um die Längsachse auszuführen. wobei der Blick nach oben gerichtet den Wasserspiegel nach allfälligen Hindernissen absucht. Ein Arm ist gestreckt über dem Kopf. Unmittelbar vor dem Austauchen wird der Schnorchel ausgeblassen. Panikaufstieg vermeiden!

empfohlene Wassertiefe: 350cm

Mögliche Hilfsmittel:
• Leine auf der Wasseroberfläche zum Berühren mit dem Fussrist
• Tauchring am Bassinboden als Ziel zum Durchtauchen
Bewertungskriterien:
Ohne Überschlagen, korrekte Eintauchhaltung

Eintauchen kopfwärts:
Der Körper bildet beim Eintauchen kopfwärts eine möglichst gerade Linie von den Händen bis zu den Zehenspitzen. Die Füsse und die Beine sind gestreckt, die Rumpf- und die Gesässmuskulatur sind so gespannt, dass eine Hohlkreuzhaltung vermieden wird. Die Arme sind so über den Kopf geschlossen, dass sie eine gerade Verlängerung des Oberkörpers bilden und der Kopf soll genau zwischen den Armen sein und weder nach vorne noch nach hinten angezogen werden.
Die Hände sind fest geschlossen:

Handflächen auf Handrücken    oder     Mit dem Daumen einer Hand in der
                                                                       Faust der anderen

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm

25m Freistilschwimmen, dort einen „Rettling“ holen, der sich an einem Rettungsball/-würfel (oder Pull-Buoys in Netz) klammert und diesen zum Start abschleppen. Bitte Distanzen beachten!

Zeitlimite: max. 2.5 Minuten
empfohlene Wassertiefe: mindestens 160cm