Wasserspringen

Wasserspringen 2


Der Sprung ist erfüllt, wenn sich der Springer beim Absprung vollständig streckt, dabei die gestreckten Arme in die Hochhalte schwingt und wenn er in der Hocke die Schienbeine fasst. Das Eintauchen kann gestreckt oder in enger Hockhaltung (Päckli) erfolgen.

Absprung mit Ausholbewegung:


1. Die Arme sind in der Ausgangsstellung seitlich am Körper angeschlossen.
2. Die Arme holen seitwärts oder seitwärts-hoch aus und gleichzeitig hebt sich der Körper in den Zehenstand.
3. Die Arme schwingen seitwärts-abwärts und die Fuss- und Kniegelenke werden gebeugt, ohne dass die Hüften und der Oberkörper nach vorne oder nach hinten fallen.
4. Die Arme schwingen rasch vorwärts in die Hochhalte und der ganze Körper wird mit einem energischen Absprung gestreckt.

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm


Der Sprung ist erfüllt, wenn sich der Springer beim Absprung (siehe 2.1) vollständig streckt dabei die gestreckten Arme in die Hochhalte schwingt und wenn er in der Hocke die Schienbeine fasst. Das Eintauchen kann gestreckt oder in enger Hockhaltung (Päckli) erfolgen.

empfohlene Wassertiefe: min 250cm


Die Übung ist erfüllt, wenn der Springer mit geschlossenen und gestreckten Beinen eintaucht und wenn er vollständig gestreckt den Bassinboden erreicht.
Hilfsmittel: Leine, Tauchringe,/-teller

Eintauchehaltung:
Der Körper bildet beim Eintauchen kopfwärts eine möglichst gerade Linie von den Händen bis zu den Zehenspitzen. Die Füsse und die Beine sind gestreckt, die Rumpf- und die Gesässmuskulatur sind so gespannt, dass eine Hohlkreuzhaltung vermieden wird. Die Arme sind so über den Kopf geschlossen, dass sie eine gerade Verlängerung des Oberkörpers bilden und den Kopf soll genau zwischen den Armen sein und weder nach vorne noch nach hinten angezogen werden.
Die Hände sind fest geschlossen.
           Entweder:                                                                 oder:
Handflächen auf Handrücken                    Mit dem Daumen einer Hand in der Faust der anderen

1. Leine
Eine Schwimmleine oder ein Gummiseil wird etwa 30 cm ausserhalb des Bassinrandes auf die Wasseroberfläche gelegt bzw. etwas oberhalb des Wassers gespannt. Damit ein Überschlagen der Beine verhindert wird, versucht der Übende mit dem Fussrist die Leine/Gummiseil beim Eintauchen zu berühren.

2. Tauchringe/-teller
Um den Übenden zu einem korrekten Durchtauchen bis zum Bassinboden zu motivieren, werden Tauchringe/-teller in ausreichender Distanz (bitte Zeichnung beachten!) vom Bassinrand ins Wasser geworfen. Der Springer soll in gespannter Körperhaltung auf dirketem Weg zum Tauchring/-teller durchtauchen.

empfohlene Wassertiefe: min 250cm

a)

b)

Die Übungen sind erfüllt, wenn der Springer gespannt und ohne Hohlkreuz eintaucht (siehe 2.3) und bis zum Bassinboden oder mindestens bis auf 2m Tiefe durchtaucht.

Absprung vom 1m-Brett oder 1m-Plattform
empfohlene Wassertiefe: min. 350cm


Die Übung ist erfüllt, wenn der Springer die Bewegungen fliessend ausführt und gestreckt den Bassinboden erreicht oder mindestens bis auf 2m Tiefe durchtaucht.

Eintauchen fusswärts:
Der Körper steht senkrecht zur Wasseroberfläche, die Beine sind gestreckt, die Rumpf- und Gesässmuskulatur ist gespannt, die Arme sind seitlich am Körper, die Handflächen an den Oberschenkeln angelegt, die Kopfhaltung ist aufrecht und der Blick geht geradeaus.

empfohlene Wassertiefe: min 250cm


Die Übung ist erfüllt, wenn die Drehung in enger Hockhaltung mit gefassten Schienbeinen erfolgt und der Springer mit dem Gesäss oder mit den Füssen voran ins Wasser taucht.

empfohlene Wassertiefe: min. 250cm