Der Sprung ist erfüllt, wenn der Springer nach dem Aufsatzsprung ohne Körpervorlage im sicheren Gleichgewicht auf dem Brettende aufsetzt, mit einer vollständigen Streckung abspringt und senkrecht und gestreckt (höchstens 1.2m vor dem Brettende) eintaucht.

Der Aufsatzsprung:
Nach den gleichmässigen Anlaufschritten wird ein Schlusssprung oder ein Aufsatzsprung gemacht. Beim Aufsatzsprung springt der Springer mit dem Sprungbein -also einbeinig- ab und schwingt dabei das im Kniegelenk gebeugte Schwungbein vorwärts-hoch, bis der Oberschenkel mindestens waagrecht ist, gleichzeitig werden die Arme vorwärts-hoch geschwungen. Die Landung nach dem Schlusssprung erfolgt auf beiden Beinen, die Arme kreisen seitwärts-abwärts. Durch die Wucht des fallenden Körpers und das Hochschwingen der Arme wird
das Sprungbrett tief gedrückt, die Gelenke der Beine beugen sich in eine Absprungstellung und im Moment, in dem das Brettwieder zurückschnellt, streckt der Springer die Fussgelenke energisch zum Absprung. Die Sprungkraft des Körpers und die Federkraft des Brettes vereinigen sich, daraus entsteht die grosse Absprunghöhe des Springers. Als Ein-Schritt-Anlauf wird der letzte Anlaufschritt mit dem Aufsatzsprung bezeichnet.

Eintauchen fusswärts:
Der Körper steht senkrecht zur Wasseroberfläche, die Beine sind gestreckt, die Rumpf- und Gesässmuskulatur ist gespannt, die Arme sind seitlich am Körper, die Handflächen an den Oberschenkeln angelegt, die Kopfhaltung ist aufrecht und der Blick geht geradeaus.

Absprung vom 1m-Brett
empfohlene Wassertiefe: min. 350cm